Apell aus Syrien im Stephansdom an die Christen, Medienmacher und Politik

Der syrische Pater Simon Herro, ist Vika der Custodie vom Heiligen Land. „Es ist wichtig, dass die Medien klarstellen, dass der Krieg staatlich finanziert und geleitet wird.“

 

Am 13. 9. 2015 fand der zweiten Tag der Maria-Namensfeier des Rosenkranz-Sühnekreuzzugs im Stephansdom statt. Einleitende Worte waren ein Schreiben aus dem Vatikan von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin, worin allen Mitfeiernden der  Apostolischer Segen durch Papst Franziskus gespendet wurde.

 

Der Franziskaner Pater Simon Herro, der bereits gestern über die Lage in Syrien sprach, beendete sein Zeugnis mit einem Apell

P. Simon Herro Bild Mitte

„Wenn der Krieg in Syrien weitergeht, der bereits sechs Jahre andauert, dann nur weil es am Willen der Verantwortlichen mangelt, dagegen das Nötige zu unternehmen. Es entmutigt viele Syrer, dass Länder wie die USA oder Saudi Arabien weiter den Krieg finanzieren.

Leider ist die westliche Meinung zum Konflikt undifferenziert. Es ist wichtig, dass die Medien klarstellen, dass der Krieg staatlich finanziert und geleitet wird. Es reicht nicht aus, dass die Politiker ihr Mitleid mit den Flüchtlingen beteuern und ihre Türen für sie öffnen. Ich betone es erneut, auch Europa ist durch diese Terroristen der ISIS bedroht. Es ist wichtig, mit der Syrischen Regierung zusammen zu arbeiten. Es wird uns Christen empfohlen unser Land zu verlassen, doch wir sind nicht bereit dazu. Der HERR selber hat es gewollt, dass wir in Syrien leben. Gegenüber diesen modernen Holocaust in Syrien und Irak gibt es ein weltweites Schweigen, welches erschreckt. Trotz vieler und immer erneuter Apelle von Papst Franziskus diesem Krieg ein Ende zu setzten.

Es ist eines die Grenzen für die Flüchtlinge zu öffnen, was anderes die Ursachen und die Wurzeln des Krieges zu bekämpfen. Es ist genug, genug, genug dieser Kriege, mit diesen Worten des Kardinal Schönborns in einem Artikel von ihm der letzten Tage schließe ich.“ LINK

P. Simon Herro bedankt sich bei allen für die finanzielle Unterstützung die durch die Kollekte bei der Maria Namen Feier des Rosenkranz-Sühnekreuzzuges eingesammelt wird für die Christen in Syrien, aber auch in den Flüchtlingslagern in Libyen, die auch von den Franziskanern betreut werden.

 

Am Freitag hat im Kloster von P. Simon Herro eine Rakete eingeschlagen, wobei seine Köchin, eine dreifache Mutter getötet wurde.

 

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Die Maria-Namen-Feier endet mit einer Prozession mit der Fatimastatue durch die Wiener Innenstadt vom Stephansplatz zum Josefsplatz.

 

 

 

 

INFOS über den Rosenkranz-Sühnekreuzzug:  http://www.rsk-ma.at/

 

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http://www.goodnews-wien.at/2015/09/maria-namen-feier-2015-schluss-mit-der-zerstoerung/

 

 

 

 

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