MUTTER TERESA WIRD HEILIG GESPROCHEN

Was schon länger Grund zur Spekulation war, jetzt seit letzten Donnerstag ist es Fact:

Mutter Teresa von Kalkutta wird Heilig gesprochen.

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Das Volk tat dies schon zu ihren Lebzeiten und sie bräuchte diesen Titel eigentlich gar nicht, könnte man denken.

Die Feierlichkeiten sind für den 4. September 2016 vorgesehen, was aber noch nicht ganz spruchreif ist.

Mutter Terese aus Albanien stammend, Friedensnobelpreisträgerin (1979), wo sie über den eigentlichen  Krieg, nämlich die Tragödie der Abtreibung sprach,  und auch außerkirchlich und in vielen Religionsgemeinschaften als außergewöhnliche Person anerkannt starb am 5. September 1997 im Alter von 87 Jahren. Schon mit 18 Jahren trat sie in einen Missionsorden ein.

Zuerst unterrichtete sie, dann schließlich landete sie in Kalkutta wo sie von 1948 ihr Leben ganz in den Dienst der Armen stellte. Also die Obdachlosen wurden ihre Bevorzugten. Sie sammelte sie Scharenweise von der Straße auf, und war es einzig um ihnen noch ein würdiges Sterben zu geben. Auf Religionsbekenntnis schaute sie da nicht, sie behandelte jeden gleich. In den Gesichtern der „Armen“ die stanken und von Fliegen umzingelt waren, erkannte sie den König der Könige. Jesus persönlich.

Ihre Geschichte ist beeindruckend und ihr Orden hat sich weltweit verbreitet und leistet in ihrem Sinn  Großartiges, siehe link:   http://www.motherteresa.org/german/layout.html

Johannes Paul II. schätzte sie schon zu ihren Lebzeiten, und sprach sie 2003 selig.

mutter teIn Mutter Teresa ist ein Zeichen der Hoffnung erkennbar. Gerade auch für Menschen die der Kirche fern stehen, die suchen, ernsthaft nach dem Sinn fragen, und die einfach von der Kirche und ihren Skandalen enttäuscht sind.

Der Blick auf diese einfache kleine Ordensfrau fegt Nebel hinweg und rührt tiefe Glaubensschichten in den Menschen an den Schöpfergott an. Jeder ist Ebenbild Gottes, diese Würde, die so vielfach entstellt ist, kann in der Betrachtung von der zähen Frau aus Kalkutta Heilung finden.

Davon erzählt in einem kurzen Zeugnis Regina heute 50 J.

     Ich war 18 Jahre alt. Antworten auf meine Fragen nach dem Sinn meines Lebens fand ich nirgendwo. Ich suchte, da fiel mein Blick auf ein Foto von Mutter Teresa. Ich las über ihr Engagement in Indien. Das beeindruckte mich und ich spürte, dass auch ich eine Aufgabe im Leben hatte. Welchen Sinn sollte sonst ein Leben haben, wenn es nur vergeudet wird, mit selbstsüchtigen Tun und dann vergeht?

Ich schrie zu ihr um Hilfe, dass sie mich durch meine persönliche Nacht leiten möge.

Ich fand zum Licht. Wurde gläubig, kehrte in die Kirche zurück, wo ich aktiv bin und bin mir sicher: Mutter Teresa hat mir geholfen! (Regina 50 J.)

Das Testament der Mutter Teresa von Michael Karl Fritz Frank

Autor: 23/12/15 Christine Simkovics

Foto: rosenkranzbeten.info und wikipedia

Video: Youtube

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