Die Geheilten von Lourdes

Folgende Informationen stammen von de.lourdes-france.org

Von den etwa 7000 Heilungen, die bis heute in Lourdes verzeichnet wurden, sind 69 Heilungen durch die Kirche als Wunder anerkannt worden.

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KLEINE STATISTIK ZU DEN 69  GEHEILTEN

80% der durch ein Wunder geheilten Personen sind Frauen. Der jüngste Geheilte war 2 Jahre alt.

Das Herkunftsland: Von den 68 durch ein Wunder geheilten Personen sind 55 Franzosen, 8 Italiener, 3 Belgier, 1 Deutsche, 1 Österreicherin und 1 Schweizer.

Sechs Personen geben an, dass sie durch die Fürbitte Unserer Lieben Frau von Lourdes geheilt wurden, ohne nach Lourdes gekommen zu sein.
Die Mehrheit der Geheilten hatte Kontakt mit dem Wasser (50 Geheilte, davon wurden 40 in den Bädern geheilt).

1. Catherine LATAPIE aus Loubajac (France). Lähmung der rechten Hand für 18 Monate infolge Verrenkung des Oberarms und Zerrung des rechten Armplexus. Heilung am 1. März 1858 im Alter von 38 Jahren. Am 18. Januar 1862 durch Bischof Laurence von Tarbes als Wunder anerkannt.


3. Blaisette CAZENAVE aus Lourdes (France). Chronische Bindehaut- und  Lidentzündung mit Aufwärtskehrung der freien Augenlidränder (Blepharitis, Ektropium). Heilung im März 1858 im Alter von 50 Jahren. Am 18. Januar 1862 durch Bischof Laurence von Tarbes als Wunder anerkannt.

30. Schwester Saint-Hilaire aus  Peyreleau (France). Darmkrebs. Heilung am 20. August 1904 im Alter von 39 Jahren. Am 10. Mai 1908 durch Bischof Charles de Ligonnes von Rodez als Wunder anerkannt.

37. Marie BIRE aus Sainte-Gemme-la-Plaine (France). Blindheit zerebralen Ursprungs, bilaterale optische Atrophie. Heilung am 5. August 1908 im Alter von 41 Jahren. Am 30. Juli 1910 durch Bischof Clovis Joseph Catteau von Luçon als Wunder anerkannt.

48. Rose MARTIN aus Nice (France). Gebärmutterhalskrebs. Heilung am 3. Juli 1947 im Alter von 46 Jahren. Am 5. Mai 1949 durch Erzbischof Rémond von Nizza als Wunder anerkannt.

63. Vittorio MICHELI aus Scurelle (Italien). Ein Gebirgsjäger mit einem beängstigenden Krebs Geboren am 6. Februar 1940. Heilung am 1. Juni 1963 im Alter von 23 Jahren. Am 26. Mai 1976 durch Bischof Alessandro Gottardi von Trento als Wunder anerkannt.

Ein Gebirgsjäger mit einem beängstigenden Krebs
Wer käme auf den Gedanken, dass der Krankenträger Vittorio Micheli die 63. Person ist, die in Lourdes durch ein Wunder geheilt wurde – er, der so zurückhaltend und so oft in Lourdes ist, um den Kranken zu dienen? 1962 wird der junge Gebirgsjäger Micheli ins Krankenhaus von Verona (Italien) eingeliefert. Er hat schreckliche Schmerzen an einer Hüfte. Die Diagnose kommt wie ein Fallbeil: Die Ursache der Schmerzen ist ein beängstigender Krebstumor. Als Vittorio 1963 nach Lourdes kommt, ist sein Gesundheitszustand schwer angeschlagen. Bei seiner Wallfahrt geschieht nichts Bemerkenswertes, außer dass er im Wasser von Lourdes gebadet wird. Nach seiner Rückkehr wird er wieder ins Militärkrankenhaus eingeliefert. Dort werden Röntgenaufnahmen gemacht und auf unerklärliche Weise falsch gedeutet. Erst sechs Monate später stellt man sich wegen des ausgezeichneten Allgemeinzustandes Vittorios Fragen… Die Untersuchungen zeigen einen Wiederaufbau der Knochen, dessen erste Zeichen über 5 Monate zurückreichen. Die Schmerzen sind verschwunden und er kann wieder gehen. Vittorio ist geheilt.

64. Serge PERRIN aus Lion d’Angers (France). Er ist hergekommen, um seiner Frau einen Gefallen zu tun!  Geboren am 13. Februar 1929. Heilung am 1. Mai 1970 im Alter von 41 Jahren. Am 17. Juni 1978 durch Bischof Jean Orchampt von Angers als Wunder anerkannt.

Er ist hergekommen, um seiner Frau einen Gefallen zu tun!
Im Dezember 1968 wird Serge plötzlich von einer halbseitigen Lähmung befallen. Nach zahlreichen Untersuchungen wird eine Thrombose in der Halsschlagader diagnostiziert. Daraufhin kehrt er nach Hause zurück, wo er nur dem Fortschreiten der Lähmung zusehen kann. In seiner Verzweiflung reist er 1969 nach Lourdes. Er kommt im selben besorgniserregenden Zustand zurück: Sehstörungen; Gedächtnisausfälle, körperliche Schwäche. Er ist voller Auflehnung wegen seiner schwindenden Kräfte. Im folgenden Jahr ist er ohne viel Hoffnung bereit, an der Wallfahrt von Angers teilzunehmen. Nach einem überaus mühseligen Anfang kommt der letzte Tag. Morgens steht die Krankensalbung auf dem Programm. Dabei spürt er ungewöhnliche Empfindungen. Am Nachmittag entdeckt er, dass er ohne seine Krücken besser gehen kann und ohne seine Brille besser sieht! Er verlässt Lourdes mit der Gewissheit, geheilt zu sein. Das wird später von den Ärzten bestätigt.

65. Delizia CIROLLI aus Paternò (Italien). Gebet statt Amputation Geboren am 17. November 1964. Heilung um Weihnachten 1976. Am 28. Juni 1989 durch Bischof Luigi Bonmarito von Catania als Wunder anerkannt.

Gebet statt Amputation
Delizia Cirolli ist heute Familienmutter und Krankenschwester. Diese doppelte Berufung ist als Geschenk und wider alles Erwarten in ihr Leben eingetreten. Denn im März 1976 nahm das Leben des kleinen, 11-jährigen Mädchens aus Sizilien zunächst eine dramatische Wendung. Sie kann kaum mehr gehen, weil sie große Schmerzen im Knie hat. Der Spezialist, den sie aufsucht, erklärt ihr, dass das Bein amputiert werden müsse, weil sonst der Tumor, von dem sie befallen ist, ihren Tod herbeiführen könnte. Die Eltern lehnen diese Amputation ab und alle, die die kleine Delizia kennen, beginnen für ihre Heilung zu beten. Sie sammeln auch Geld, damit sie eine Wallfahrt zu Unserer Lieben Frau von Lourdes unternehmen kann, die von den Sizilianern besonders verehrt wird. Im Sommer 1976 kann Delizia mit ihrer Mutter nach Lourdes fahren. Sie kommt erschöpft ohne wirkliche Veränderung zurück. Kurz vor Weihnachten 1976 hat sich ihr Zustand verschlimmert und ihre Umgebung fühlt den Tod nahen. Da tritt die Heilung vollkommen unvorhergesehen ein. Sehr schnell lebt das junge Mädchen wieder auf, isst, geht umher und kehrt in die Schule zurück. Heute heißt sie Frau Costa und ist Mutter von drei Kindern.

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Bild: Laurence OP, „Compassion with the Sick in Lourdes“, FLICKR

Ein Kommentar

  • Es gibt auch aus Österreich eine anerkannte Wunderheilung. Eine Frau Edeltraud Fulda.
    Schade dass sie davon nichts berichten. Sogar kirchlich anerkannt.

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