Kinderbeihilfe – Stronach/Hagen: Überweisungen ins Ausland helfen heimischer Wirtschaft nicht

Wartecamps in Nordafrika errichten und Flüchtlingsströme massiv reduzieren


 

Wien (APA OTS)

„Die Reduktion der Kinderbeihilfenzahlungen ins Ausland ist ein Schritt in die richtige Richtung. Denn Gastarbeiter geben das halbe Dorf als eigene Kinder an und betreiben somit Betrug in diesem Bereich. Die Kinderbeihilfe wurde ursprünglich eingeführt, damit man sich hier Kinder wieder leisten kann und die Kaufkraft stärkt. Im Ausland ist das Geld für die heimische Wirtschaft für immer verloren“, so der außenpolitische Sprecher des Team Stronach, Christoph Hagen, in seinem Debattenbeitrag. Im Hinblick auf das Vorhaben von Außenminister Kurz, Österreich für Zuwanderer unattraktiv zu machen, stellte der Team Stronach Generalsekretär die Frage, wie das der Minister geplant habe: „Asylwerber kommen aus Ländern, die nicht den hohen Standard wie Österreich aufweisen, in einen Top-Sozialstaat.“ Eine Änderung des bestehenden Sozialsystems würde aber auch Inländer massiv treffen.

 20 MIllionen

„20 Millionen Menschen aus Afrika sind bereits am Weg nach Europa, diese werden in Italien aufgenommen und weiter Richtung Mitteleuropa geschickt“, warnte Hagen und forderte den Außenminister auf, Druck auf Italien auszuüben, um ein Funktionieren der offenen Grenzen zu garantieren, denn: „Offene Grenzen funktionieren nur, wenn man sie auch sichern kann.“ Außerdem würden sich Flüchtlingsströme massiv reduzieren, wenn der bereits seit über einem Jahr im Parlament liegende Vorschlag, Wartecamps in Nordafrika zu errichten, aufgegriffen werde. „Die Regierung muss endlich Handeln und die Probleme lösen“, so Hagen.

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