Es ist Gott, der ruft von Ewigkeit her

„Wir alle – jeder auf seine besondere Weise – sind gerufen, hinzugehen und Frucht zu bringen.
Die Jünger wurden durch den Meister auserwählt, sie boten sich nicht aus eigenem Antrieb an, wenigstens nicht am Anfang. (…)
Freundschaft, die Jesus anbietet, ist reines Geschenk. Wer sich jedoch von Jesus geliebt weiß, fühlt sich seinerseits verpflichtet, ein treuer und aktiver Jünger zu sein, mit anderen Worten, Frucht zu bringen (…).“

(Johannes Paul II., Oristano, Sardinien, 18.10.1985)

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„Gott ruft, wen er will, und er tut es aus seiner Freiheit und Liebe heraus. Aber er bedient sich dazu anderer Menschen. So will auch Jesus es tun. Es war Andreas, der ihm seinen Bruder Petrus vorstellte. Jesus rief Philippus, aber Philippus rief Nathanael (vgl. Joh 1, 33ff.).
Deshalb besteht keine Grund zur Furcht, wenn es darum geht, einem jungen oder auch weniger jungen Menschen den Ruf Gottes zu eröffnen. Es ist vielmehr eine Tat der Wertschätzung und des Vertrauens. Es kann ein Moment des Lichtes und der Gnade sein.“
(Johannes Paul II., Rom, 13.4.1983)

 

Dr. Bergund Fuchs: „Die Berufung erläutert von Papst Johannes Paul II.“