Fastenzeit-Begleiter: Montag 26.02

GEKREUZIGT

Manches durchkreuzt unser Leben. Es ist nicht geplant, es zwingt uns aber eine Entscheidung zu treffen. Uns von Dingen zu trennen und sie hinter uns zu lassen. Das Kreuz ist endgültig. Es gibt kein Zurück. Wir werden im Jetzt festgenagelt. Kein Vor und kein Zurück. Dass es weitergehen kann, braucht das Wirken eines anderen. Der uns vom Kreuz löst. Die Nägel entfernt, damit wir losgelöst sind. Der Mensch kann den anderen loslösen. Gott allein kann erlösen. Denn Er, der Schöpfer des Lebens, kann auch dann Leben schenken, wenn für den Menschen alle Grenzen erreicht sind und es unmöglich ist, weiter zu gehen. So möchte ich mir an diesem Tag das Kreuz bewusster betrachten und dabei fragen:

  • Im Blick auf das Kreuz, werde ich mir dessen bewusst, was Christus für mich getan hat?
  • Wo schlage ich andere an das Kreuz und treibe Spott mit ihnen?
  • Erkenne ich im Kreuz Tod und Ende oder doch auch den Baum, an dem neues Leben erblüht?

P. Bernhard Lang OFMConv

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