Fastenzeit-Begleiter: Dienstag 13.3

Foto: -firlie-, Flickr CC Licence

VATERS

Das zweite Mal wird der Begriff „Vater“ im

Glaubensbekenntnis hervorgehoben.

Wer weiß, wie oft wir „Papa“ oder „Vati“ in unserem Leben gemeinsam mit „Mama“ oder „Mutti“ gerufen haben, und in den meisten Fällen kam ein „Ja“ als Antwort.

Wenn wir rufen, vertrauen wir darauf, dass jemand antwortet. Auch in der Einsamkeit, wo gleichsam die Stille uns zuruft, dass nur sie hier ist, um uns zu hören und beizustehen.

Gott ist manchmal diese Stille, dieser Ruhepol, der uns als erstes verständlich machen will, dass wir nicht alleine sind. Als unser Vater, weiß er, was wir brauchen. Weiß er, was wir vielleicht nicht in Worte fassen können. Weiß er um unsere Grenzen ohne uns überfordern zu wollen.

So möchte ich mir an diesem Tag Zeit nehmen, um zu verstehen:

  • Was ich wirklich bekenne, wenn ich Vater sage?
  • Wann ich mich vielleicht von Gott nicht verstanden gefühlt habe und warum?
  • Wo ich jemandem im Leben wie ein Vater zur Seite stehen könnte?

P. Bernhard Lang OFMConv

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