Fastenzeit-Begleiter: Freitag 16.3

Foto: Chad Kainz, Flickr CC Licence

ZU RICHTEN

Oft wird betont, dass Gott die Liebe ist, die Güte, die Langmut, die Barmherzigkeit und vieles andere noch.

Aber er ist auch der Richter: Nicht mit Robe und Talar auf dem Richterstuhl. Nicht einer nach menschlichen Gesetzen Richtender. Sondern der, der nach dem wichtigsten Gesetz richten wird: Der Liebe.

Eine Liebe, die kein Gummiparagraph ist, wo ich mir alles zurechtbiegen kann, wie ich will. Eine Liebe, die mir bewusstmachen will, dass ich für mein Tun und Denken, mein Unterlassen und Wegschauen Verantwortung tragen muss.

Gottes Richten wird barmherzig, aber nicht oberflächlich sein! Gottes Richten wird mir vor Augen halten, wie ich dem anderen gegenüber getreten bin und wie ich gehandelt haben.

So möchte ich mich an diesem Tag bewusst fragen:

  • Denke ich an die Konsequenzen meines Handelns und Redens?
  • Fürchte ich mich vor einem richtenden Gott?
  • Wie fühle ich mich bei diesem Begriff „richten“?

P. Bernhard Lang OFMConv

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